Ersetzt die Künstliche Intelligenz bald den Coach?

 

Gedanken zur Podiumsdiskussion mit Olaf Groth

von Heidi Reinhardt

 

Donnerstag, 20.2.2019 um 19 Uhr im Hospitalhof in Stuttgart. Die Podiumsdiskussion mit Olaf Groth trägt den Titel: Schlauer als der Mensch? Wie Künstliche Intelligenz unser Leben verändert. Der Saal ist schon gut gefüllt als ich eintreffe. Nahezu 600 Menschen lauschen gespannt. Das sind alles Menschen, die ganz anders denken als die Algorithmen der Künstlichen Intelligenz. Diese Algorithmen werden auch neuronale Netzwerke genannt. Ist die Künstliche Intelligenz eine Bedrohung? Wie sieht das im Hier und Jetzt aus? Jeder lebt schon damit, viele haben ein Smartphone oder ein Navi. Wird ein KI-Assistent mir bald beim Coaching assistieren. Versteht er mein Gegenüber besser als ich und weiß besser darüber Bescheid, welcher Ansatz der richtige ist? Ich bin davon überzeugt, dass es dennoch mich als Menschen braucht. Es braucht einen kreativen und empathischen Menschen, der dem Coachee im Dialog begegnet. Denn ich kenne als Künstlerin und Coach nicht nur schwarz und weiß, sondern viele bunte Farben. Künstliche Intelligenz und Künstlerische Intelligenz können sich ergänzen. Entscheidend ist der kluge Umgang mit den neuen Möglichkeiten, die sich uns mit der Künstlichen Intelligenz bieten. Das erfordert den Menschen als ganze Einheit mit seinen Gefühlen und Überlegungen ohne dass er vorschnell urteilt. Die Künstliche Intelligenz ist hier sicher schneller, aber weniger kreativ.

Ein Bericht mit Bildern zur Veranstaltung ist in der Stuttgarter Zeitung erschienen.

 

Heidi Reinhardt ist Systemischer Business Coach (SHB) und M.A. in Coaching und Führung (EAH Jena). Sie ist Künstlerin in den Bereichen Malerei, Zeichnung und Fotografie. Sie ist Expertin für Kokreatives Coaching, einem Coaching, dass klassisches Coaching und künstlerisches Tun vereinigt. Ihre Mission ist es Menschen beruflich und persönlich weiterzubringen. Im Einzelcoaching  und im Teamcoaching richtet sie sich an Führungskräfte und an Menschen, die weiterkommen wollen.

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